Ansbach


Auf unserer Fahrt in den Süden war Ansbach eigentlich nur als eine  Übernachtung geplant. Aber Ansbach hatte uns dann doch fasziniert und so hatten wir noch einen Tag dran gehangen.

Ansbach ist eine kreisfreie Stadt in Bayern und zählt zur Planungsregion Westmittelfranken und der Metropolregion Nürnberg. Ansbach ist mit über 40.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Mittelfrankens. Sie ist Sitz der Regierung und der Bezirksverwaltung von Mittelfranken sowie des Landratsamtes Ansbach. Quelle: Wikipedia

 

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Hier hatte uns als Gärtner natürlich die Orangerie Ansbach in Ihren Bann gezogen. Die Orangerie ist ein barockes Orangeriegebäude im markgräflichen Hofgarten. Ab 1723 ließ Markgräfin Christiane Charlotte den Hofgarten nach französischem Gartenideal grundlegend umgestalten und befahl, das architektonisch aus der Mode gekommene und baufällige Lusthaus abzureißen. An seiner statt sollte eine Orangerie in Form eines Pomeranzenhauses als architektonisches Zentrum des barocken Gartens errichtet werden. Hier sollten im Winter die frostempfindlichen Zierpflanzen des Hofgartens aufbewahrt werden und im Sommer in den Sälen große Sommerfeste stattfinden. Mit den Planungen wurde der damalige Oberbaudirektor Carl Friedrich von Zocha betraut, der kurz zuvor bereits das Schloss in Unterschwaningen für Christiane Charlotte und ihren Gatten Wilhelm Friedrich umgebaut hatte. Mit dem Bau der Orangerie wurde 1726 begonnen. Bis zum Ausscheiden Zochas aus der fürstlichen Hochbaudirektion 1731 wurde sie allerdings nur im Rohbau fertig. Endgültig fertiggestellt und verputzt wurde die Orangerie erst 1744 unter Leopoldo Retti. Das Mansarddach musste 1760 von Johann David Steingruber instand gesetzt werden, weil es schadhaft geworden war. 1827 stattete Alois Keym die Orangerie mit zwei Bilderzyklen aus der bayerischen und markgräflichen Geschichte aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Orangeriegebäude und seine Ausstattung durch die Bombenangriffe auf Ansbach weitgehend zerstört und unter der Leitung des Ansbacher Architekten Wilhelm Baumann wieder aufgebaut. Heute werden die Räumlichkeiten der Orangerie teils als Café, teils als Veranstaltungsort für Festlichkeiten und große öffentliche Veranstaltungen, wie z. B. Konzerte der Ansbacher Bachwoche, genutzt. Quelle: Wikipedia

 

Panorama Orangerie Ansbach

 

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